Logo Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
Als registrierter Nutzer anmelden
english  |   deutsch

Beschreibung zum Konstrukt Bezugsnormorientierung

Die Bezugsnormorientierung beschreibt einen Vergleichsmaßstab, anhand dessen die Lehrkräfte den Leistungsstand und die Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten. Grundsätzlich wird dabei zwischen individuellen, sozialen oder kriterialen Bezugsnormen unterschieden. Im Rahmen der kriterialen Bezugsnorm werden Schülerleistungen anhand vorgegebener Lernziele bewertet und so die Sicherung von Leistungsstandards in der Schule unterstützt. Die soziale Bezugsnorm zielt dagegen auf interindividuelle Leistungsunterschiede zur Beurteilung der Schülerleistungen ab und verstärkt die Leistungskonkurrenz unter Schülern. Im Kontext individueller Bezugsnormen gewinnt die intraindividuelle Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler an Bedeutung und so auch schwächeren Schülern die Chance gegeben, Lernerfolge zu erleben.


Übergeordnetes Konstrukt: Klassenführung


Dem Konstrukt zugeordnete Skalen:

Filter nach Zielgruppe:
Alle  |  Lehrkräfte  |  Schüler/innen  | 



Feedback-Button