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Details der Skala: Notengerechtigkeit (sachorientierte Bezugsnorm)

Skala: Notengerechtigkeit (sachorientierte Bezugsnorm)
Konstruktzuordnung in DaQS: Lern- und leistungsbezogene Einstellungen    andere Zuordnung vorschlagen
Theoretische Zuordnung in der Ausgangsstudie: Notengerechtigkeit_Bezugsnorm
Studie: Persönliche Ziele von SchülerInnen - Studie 1
Ursprung:
  • Dalbert, Claudia : Gerechtigkeitskognitionen in der Schule , In: Dalbert, Claudia / Brunner, Ewald Johannes (Hrsg.), Handlungsleitende Kognitionen in der pädagogischen Praxis S. 3-12 , Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2000
Quelle: Stöber, Joachim: Skalendokumentation „Persönliche Ziele von SchülerInnen“ , In: Dalbert, Claudia (Hrsg.), Hallesche Berichte zur Pädagogischen Psychologie (3/2002) , Halle (Saale): Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik 2002 , ISBN: 3-86010-640-6
Titel in FIS-Bildung
Theoretischer Hintergrund: Die Skala „Notengerechtigkeit_Bezugsnorm“ wurde aus einem größeren Itempool in einer Pilotstudie extrahiert (Dalbert, 2000). Allerdings gehörte dieser Pilotversion auch eine Vignette zum Kunstunterricht an, die sich jedoch in den nachfolgenden Analysen nicht bewähren konnte. Die Gerechtigkeit der Notenvergabe wurde in einem Situations-Reaktions-Format erfragt. Der Konstruktionsabsicht lag die Annahme zugrunde, dass die wahrgenommene Gerechtigkeit der Notenvergabe primär durch die Verwendung der drei Bezugsnormen (sachorientierte, soziale, intraindividuelle) bestimmt wird und weniger stark durch die Fächer. Diese Annahme bestätigte sich bereits in der Pilotstudie. Die Faktoren werden durch die Bezugsnormen und nicht durch die Fächer konstituiert. Rechnet man in den drei Studien (Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P) über die Items eine explorative Faktorenanalyse (Hauptkomponentenanalyse), so legt der Eigenwertverlauf, folgt man der Parallelanalyse (RanEigen; Enzmann, 1997), jeweils eine dreifaktorielle Lösung nahe. Rotiert man drei Faktoren varimax, so werden in Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P jeweils dieselben Items durch die drei Faktoren gespeist, so dass die Items zur Beurteilung einer sachorientierten Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_sachorientierte Bezugsnorm zusammengefasst werden können, die Items zur Beurteilung einer sozialen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_soziale Bezugsnorm sowie die Items zur Beurteilung einer intraindividuellen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_intraindividuelle Bezugsnorm.
Zielgruppe(n): Schüler/innen der Sekundarstufe I und II
Erhebungszeitraum: 2000
Anzahl der Items: 4
Anmerkung: --
Einleitender Text: Im Folgenden finden Sie Beschreibungen möglicher Verhaltensweisen von LehrerInnen, und Sie werden gebeten, jede vorgestellte Verhaltensweise danach zu beurteilen, inwieweit Sie diese gerecht finden. Kreuzen Sie dazu bitte wieder jeweils eine Zahl zwischen 1 und 6 an, und lassen Sie bitte keine Aussage aus.
Items:
Item-Formulierung Mittelwert Standardabweichung Trennschärfe
Eine Schülerin erbringt normalerweise sehr gute Leistungen im Englischunterricht. In einem Vokabeltest hat sie nur etwa die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie nur die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst hat, sollte sie eine schlechte Note bekommen. 4.45 1.05 0.51
Eine Schülerin wird zur mündlichen Leistungskontrolle aufgerufen. Obwohl sie für Mathematik begabt ist, macht sie viele Fehler. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie viele Fehler gemacht hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 4.48 1.16 0.55
Ein begabter Schüler führt in einer Mathematikarbeit einen Beweis, dessen Ergebnis falsch ist. Welche Note sollte er gerechterweise bekommen?
Da nicht alle Beweisschritte richtig ausgeführt wurden, sollte er eine schlechtere Note bekommen. 4.11 1.17 0.48
Eine gute Schülerin schreibt im Deutschunterricht einen schlechten Aufsatz. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie einen schlechten Aufsatz geschrieben hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 4.65 1.21 0.52
Skalierung: 1 = sehr ungerecht / 6 = sehr gerecht
Cronbachs Alpha: 0.73
Mittelwert: 4.44
Standardabweichung: 0.85
Stichprobengröße: 293
Zusätzliche Materialien:


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Details der Skala: Notengerechtigkeit (sachorientierte Bezugsnorm)

Skala: Notengerechtigkeit (sachorientierte Bezugsnorm)
Konstruktzuordnung in DaQS: Lern- und leistungsbezogene Einstellungen    andere Zuordnung vorschlagen
Theoretische Zuordnung in der Ausgangsstudie: Notengerechtigkeit_Bezugsnorm
Studie: Persönliche Ziele von SchülerInnen - Studie 3
Ursprung:
  • Dalbert, Claudia : Gerechtigkeitskognitionen in der Schule , In: Dalbert, Claudia / Brunner, Ewald Johannes (Hrsg.), Handlungsleitende Kognitionen in der pädagogischen Praxis S. 3-12 , Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2000
Quelle: Stöber, Joachim: Skalendokumentation „Persönliche Ziele von SchülerInnen“ , In: Dalbert, Claudia (Hrsg.), Hallesche Berichte zur Pädagogischen Psychologie (3/2002) , Halle (Saale): Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik 2002 , ISBN: 3-86010-640-6
Titel in FIS-Bildung
Theoretischer Hintergrund: Die Skala „Notengerechtigkeit_Bezugsnorm“ wurde aus einem größeren Itempool in einer Pilotstudie extrahiert (Dalbert, 2000). Allerdings gehörte dieser Pilotversion auch eine Vignette zum Kunstunterricht an, die sich jedoch in den nachfolgenden Analysen nicht bewähren konnte. Die Gerechtigkeit der Notenvergabe wurde in einem Situations-Reaktions-Format erfragt. Der Konstruktionsabsicht lag die Annahme zugrunde, dass die wahrgenommene Gerechtigkeit der Notenvergabe primär durch die Verwendung der drei Bezugsnormen (sachorientierte, soziale, intraindividuelle) bestimmt wird und weniger stark durch die Fächer. Diese Annahme bestätigte sich bereits in der Pilotstudie. Die Faktoren werden durch die Bezugsnormen und nicht durch die Fächer konstituiert. Rechnet man in den drei Studien (Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P) über die Items eine explorative Faktorenanalyse (Hauptkomponentenanalyse), so legt der Eigenwertverlauf, folgt man der Parallelanalyse (RanEigen; Enzmann, 1997), jeweils eine dreifaktorielle Lösung nahe. Rotiert man drei Faktoren varimax, so werden in Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P jeweils dieselben Items durch die drei Faktoren gespeist, so dass die Items zur Beurteilung einer sachorientierten Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_sachorientierte Bezugsnorm zusammengefasst werden können, die Items zur Beurteilung einer sozialen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_soziale Bezugsnorm sowie die Items zur Beurteilung einer intraindividuellen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_intraindividuelle Bezugsnorm.
Zielgruppe(n): Schüler/innen der Sekundarstufe I und II
Erhebungszeitraum: 2000 - 2001
Anzahl der Items: 4
Anmerkung: --
Einleitender Text: Im Folgenden finden Sie Beschreibungen möglicher Verhaltensweisen von LehrerInnen, und Sie werden gebeten, jede vorgestellte Verhaltensweise danach zu beurteilen, inwieweit Sie diese gerecht finden. Kreuzen Sie dazu bitte wieder jeweils eine Zahl zwischen 1 und 6 an, und lassen Sie bitte keine Aussage aus.
Items:
Item-Formulierung Mittelwert Standardabweichung Trennschärfe
Eine Schülerin erbringt normalerweise sehr gute Leistungen im Englischunterricht. In einem Vokabeltest hat sie nur etwa die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie nur die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst hat, sollte sie eine schlechte Note bekommen. 4.54 1.09 0.50
Eine Schülerin wird zur mündlichen Leistungskontrolle aufgerufen. Obwohl sie für Mathematik begabt ist, macht sie viele Fehler. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie viele Fehler gemacht hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 4.45 1.10 0.63
Ein begabter Schüler führt in einer Mathematikarbeit einen Beweis, dessen Ergebnis falsch ist. Welche Note sollte er gerechterweise bekommen?
Da nicht alle Beweisschritte richtig ausgeführt wurden, sollte er eine schlechtere Note bekommen. 4.19 1.18 0.54
Eine gute Schülerin schreibt im Deutschunterricht einen schlechten Aufsatz. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie einen schlechten Aufsatz geschrieben hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 4.70 1.07 0.67
Skalierung: 1 = sehr ungerecht / 6 = sehr gerecht
Cronbachs Alpha: 0.78
Mittelwert: 4.47
Standardabweichung: 0.86
Stichprobengröße: 345
Zusätzliche Materialien:


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Skala: Notengerechtigkeit (sachorientierte Bezugsnorm)
Konstruktzuordnung in DaQS: Lern- und leistungsbezogene Einstellungen    andere Zuordnung vorschlagen
Theoretische Zuordnung in der Ausgangsstudie: Notengerechtigkeit_Bezugsnorm
Studie: Persönliche Ziele von SchülerInnen - Studie 3-P
Ursprung:
  • Dalbert, Claudia : Gerechtigkeitskognitionen in der Schule , In: Dalbert, Claudia / Brunner, Ewald Johannes (Hrsg.), Handlungsleitende Kognitionen in der pädagogischen Praxis S. 3-12 , Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2000
Quelle: Stöber, Joachim: Skalendokumentation „Persönliche Ziele von SchülerInnen“ , In: Dalbert, Claudia (Hrsg.), Hallesche Berichte zur Pädagogischen Psychologie (3/2002) , Halle (Saale): Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik 2002 , ISBN: 3-86010-640-6
Titel in FIS-Bildung
Theoretischer Hintergrund: Die Skala „Notengerechtigkeit_Bezugsnorm“ wurde aus einem größeren Itempool in einer Pilotstudie extrahiert (Dalbert, 2000). Allerdings gehörte dieser Pilotversion auch eine Vignette zum Kunstunterricht an, die sich jedoch in den nachfolgenden Analysen nicht bewähren konnte. Die Gerechtigkeit der Notenvergabe wurde in einem Situations-Reaktions-Format erfragt. Der Konstruktionsabsicht lag die Annahme zugrunde, dass die wahrgenommene Gerechtigkeit der Notenvergabe primär durch die Verwendung der drei Bezugsnormen (sachorientierte, soziale, intraindividuelle) bestimmt wird und weniger stark durch die Fächer. Diese Annahme bestätigte sich bereits in der Pilotstudie. Die Faktoren werden durch die Bezugsnormen und nicht durch die Fächer konstituiert. Rechnet man in den drei Studien (Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P) über die Items eine explorative Faktorenanalyse (Hauptkomponentenanalyse), so legt der Eigenwertverlauf, folgt man der Parallelanalyse (RanEigen; Enzmann, 1997), jeweils eine dreifaktorielle Lösung nahe. Rotiert man drei Faktoren varimax, so werden in Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P jeweils dieselben Items durch die drei Faktoren gespeist, so dass die Items zur Beurteilung einer sachorientierten Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_sachorientierte Bezugsnorm zusammengefasst werden können, die Items zur Beurteilung einer sozialen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_soziale Bezugsnorm sowie die Items zur Beurteilung einer intraindividuellen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_intraindividuelle Bezugsnorm.
Zielgruppe(n): Schüler/innen der Sekundarstufe I und II
Erhebungszeitraum: 2001
Anzahl der Items: 4
Anmerkung: --
Einleitender Text: Im Folgenden finden Sie Beschreibungen möglicher Verhaltensweisen von LehrerInnen, und Sie werden gebeten, jede vorgestellte Verhaltensweise danach zu beurteilen, inwieweit Sie diese gerecht finden. Kreuzen Sie dazu bitte wieder jeweils eine Zahl zwischen 1 und 6 an, und lassen Sie bitte keine Aussage aus.
Items:
Item-Formulierung Mittelwert Standardabweichung Trennschärfe
Eine Schülerin erbringt normalerweise sehr gute Leistungen im Englischunterricht. In einem Vokabeltest hat sie nur etwa die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie nur die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst hat, sollte sie eine schlechte Note bekommen. 4.91 1.09 0.67
Eine Schülerin wird zur mündlichen Leistungskontrolle aufgerufen. Obwohl sie für Mathematik begabt ist, macht sie viele Fehler. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie viele Fehler gemacht hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 4.80 1.11 0.75
Ein begabter Schüler führt in einer Mathematikarbeit einen Beweis, dessen Ergebnis falsch ist. Welche Note sollte er gerechterweise bekommen?
Da nicht alle Beweisschritte richtig ausgeführt wurden, sollte er eine schlechtere Note bekommen. 4.52 1.22 0.70
Eine gute Schülerin schreibt im Deutschunterricht einen schlechten Aufsatz. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie einen schlechten Aufsatz geschrieben hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 4.89 1.14 0.78
Skalierung: 1 = sehr ungerecht / 6 = sehr gerecht
Cronbachs Alpha: 0.87
Mittelwert: 4.78
Standardabweichung: 0.97
Stichprobengröße: 215
Zusätzliche Materialien:


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