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Details der Skala: Ambiguitätstoleranz

Skala: Ambiguitätstoleranz
Konstruktzuordnung in DaQS: Professionelles Selbstverständnis    andere Zuordnung vorschlagen
Theoretische Zuordnung in der Ausgangsstudie: Erziehungsrelevante Einstellungen
Studie: 1977: Lehrerbefragung
Ursprung: Basiert auf:
  • MacDonald, A. P.: Revised scale for ambiguity tolerance: Reliability and validity , In: Psychological Reports (26) S. 791-798 , Missoula, Mont.: 1970 , ISBN: 0033-2941
  • Norton, Robert W.: Measurement of ambiguity tolerance , In: Journal of Personality Assessment (6 / 39) S. 607-619 , Taylor and Francis 1975 , ISBN: 0022-3891
Quelle: Schule und Weiterbildung. Arbeitsmaterial und Berichte zur Sekundarstufe I Vergleichsuntersuchung in Nordrhein-Westfalen durchgeführt am Zentrum I-Bildungsforschung der Universität Konstanz unter Leitung von Prof. Dr. Helmut Fend , Paderborn: Schöningh 1979
Theoretischer Hintergrund: --
Zielgruppe(n): Lehrkräfte
Erhebungszeitraum: 1977
Anzahl der Items: 14
Anmerkung: Bei der Angabe des Skalenmittelwertes handelt es sich um einen Summenscore.
Einleitender Text: Bitte verwenden Sie für die folgenden Fragen nicht zu viel Zeit. Da es keine richtigen oder falschen Antworten gibt, ist Ihre erste Reaktion sicher die beste. Bitte kreuzen Sie an, in welchem Maße die einzelnen Aussagen für Sie zutreffen. Bearbeiten Sie einen Satz nach dem anderen, und achten Sie darauf, daß Sie keinen auslassen.
Items:
Item-Formulierung Mittelwert Standardabweichung Trennschärfe
Vor einer Prüfung fühle ich mich unsicher, wenn ich nicht weiß, wie viele Fragen gestellt werden. 3.31 -- 0.27
Solange ich mir das Verhalten meiner Mitmenschen nicht erklären kann, fühle ich mich im Kontakt mit Ihnen nicht ganz wohl. 2.41 -- 0.28
Für fast alles gibt es ein Richtig und ein Falsch. 3.24 -- 0.30
Ich habe es nicht gern, wenn bei einer Arbeit Unklarheit darüber besteht, wer im einzelnen wofür verantwortlich ist. 1.26 -- 0.26
Wäre ich Physiker, würde es mich stören, daß meine Arbeit niemals vollendet wäre (weil in den Naturwissenschaften immer neue Entdeckungen gemacht werden.) 3.92 -- 0.35
Wenn ich eine Arbeit einmal begonnen habe, fange ich eine andere erst an, wenn die erste beendet ist. 2.87 -- 0.36
Bei jeder wichtigen Arbeit möchte ich wissen, wie lange sie dauert. 3.02 -- 0.46
Wenn man ein Problem in einer Gruppe lösen will, ist es immer das beste, wenn man die Sache systematisch angeht. 1.97 -- 0.38
Ein Problem reizt mich nicht sehr, wenn ich nicht weiß, daß es eine Lösung hat. 3.61 -- 0.44
Ich mache nicht gern bei einer Gruppe mit, wenn ich nicht sicher sein kann, daß ihre Arbeit Erfolg hat. 2.92 -- 0.45
In Entscheidungssituationen, in denen nicht genügend Informationen zur Behandlung des Problems vorliegen, fühle ich mich unwohl. 2.08 -- 0.25
Ich bearbeite ungern eine Frage, bei der ich nicht irgendeine Möglichkeit sehe, eine eindeutige Antwort zu erhalten. 2.81 -- 0.57
Ein komplexes Problem gehe ich nur an, wenn ich klare Vorstellungen von seiner Bedeutung und Tragweite habe. 2.78 -- 0.49
Sitzungen funktionieren am besten, wenn vorher eine Tagesordnung festgelegt wurde. 1.64 -- 0.35
Ausgeschlossene Items:
Item-Formulierung
Ich spiele gern mit neuen Ideen, selbst wenn sich das später als reine Zeitverschwendung herausstellt
Ich komme mit meiner Arbeit nur schlecht voran, wenn Informationslücken bestehen.
Wenn meine Leistungen oder Fähigkeiten beruteilt bzw. begutachtet werden, sollten die Kriterien vorher klar fesgelegt sein.
Wäre ich Arzt, wären mir die Unsicherheiten der Psychiatrie lieber als die klaren und bestimmten Arbeiten von Spezialisten wie Chirurgen oder Röntgenfachärzten.
Skalierung: 1 = trifft nicht zu / 2 = trifft eher nicht zu / 3 = trifft teils zu, teils nicht zu / 4 = trifft eher zu / 5 = trifft zu
Cronbachs Alpha: 0.76
Mittelwert: 38.20
Standardabweichung: 7.92
Stichprobengröße: --
Zusätzliche Materialien:


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