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Details der Skala: Selbstkonzept: Begabung

Skala: Selbstkonzept: Begabung
Konstruktzuordnung in DaQS: Selbstbezogene Einstellungen, Lern- und leistungsbezogene Einstellungen    andere Zuordnung vorschlagen
Theoretische Zuordnung in der Ausgangsstudie: Selbstbereich - Selbstkonzept
Studie: Entwicklung im Jugendalter
Ursprung: Basiert auf:
  • Meyer, Wulf-Uwe: Leistungsorientiertes Verhalten als Funktion von wahrgenommener eigener Begabung und wahrgenommener Aufgabenschwierigkeit , In: Schmalt, Heinz-Dieter / Meyer, Wulf-Uwe (Hrsg.), Leistungsmotivation und Verhalten S. 101-135 , Stuttgart: Klett 1976 , ISBN: 3129260803
Quelle: Fend, Helmut / Prester, Hans-Georg: Dokumentation der Skalen des Projekts "Entwicklung im Jugendalter" , Konstanz: Universität, Sozialwissenschaftliche Fakultät 1986
Titel in FIS-Bildung
Theoretischer Hintergrund: Im Rahmen dieser Dimension werden Kognitionen bezüglich der eigenen Leistungsfähigkeit - wie sie im Kontext der Vergleiche mit anderen erscheint - erfaßt.
Die Vorstellungen, weniger zu können als andere, langsamer zu sein, Dinge nicht so schnell zu verstehen, trotz Anstrengung das Niveau der anderen nicht halten zu können, stehen im Mittelpunkt. Ein expliziter Maßstab der Selbstbewertung, wie etwa der Altersdurchschnitt oder der Klassendurchschnitt, wird aber nicht vorgegeben. Die im Rahmen dieser Skala erfaßten subjektiven Kompetenzwahrnehmungen sind für das gesamte Leistungsverhalten von großer Relevanz, da sie handlungswirksame Konsequenzen nach sich ziehen. Sind sie positiv geprägt, erscheinen neue Leistungssituationen im Lichte einer Herausforderung der eigenen Fähigkeiten und werden mit produktiver Neugier und Erfolgszuversicht aufgenommen.
Sind sie negativ geprägt, wird in Anforderungssituationen eher deren Bedrohlichkeitscharakter akzentuiert. Dieser perzipierte Mangel an Kontrollierbarkeit der Lernumwelt trägt erheblich zu einer angstbeladenen Auseinandersetzung mit dem Leistungsgegenstand bei. Selbstwertzweifel , Wahrnehmungen eigener Hilflosigkeit und Leistungsängstlichkeit führen schließlich dazu, daß Leistungssituationen subjektiv selbstwertschädigenden Charakter erhalten können und aus psychohygienischen Gründen gemieden werden (HECKHAUSEN 80, SCHWARZER 81, SELIGMAN 75, MEYER 79).
Zielgruppe(n): Schüler/innen der Sekundarstufe I
Erhebungszeitraum: 1979 - 1983
Anzahl der Items: 6
Anmerkung: Der Mittelwert und die Standardabweichung der Skala wurden hier mit dem Faktor 10 multipliziert um den technisch bedingten Rundungsfehler zu umgehen.
Einleitender Text: Wie siehst Du Dich?
(Bei den folgenden Sätzen sollst Du ankreuzen, ob sie für Dich eher stimmen oder nicht stimmen!)
Items:
Item-Formulierung Mittelwert Standardabweichung Trennschärfe
Ich wollte, ich wäre so intelligent wie die anderen. (umgepolt) -- 0.39 0.60
In der Schule habe ich oft das Gefühl, daß ich weniger zustande bringe als die anderen. (umgepolt) -- 0.36 0.65
Häufig denke ich: ich bin nicht so klug wie die anderen. (umgepolt) -- 0.41 0.64
Die anderen Jungen und Mädchen haben oft bessere Einfälle als ich. (umgepolt) -- 0.41 0.47
Oft kann ich mich noch so anstrengen, trotzdem schaffe ich nicht, was andere ohne Mühe können. (umgepolt) -- 0.43 0.54
Verglichen mit den anderen, bin ich nicht so begabt. (umgepolt) -- 0.37 0.58
Skalierung: 1 = stimmt nicht / 2 = stimmt
Cronbachs Alpha: 0.82
Mittelwert: 10.82
Standardabweichung: 1.72
Stichprobengröße: 1550
Zusätzliche Materialien:


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