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Details der Skala: Jugendkultur

Skala: Jugendkultur
Konstruktzuordnung in DaQS: Freizeitaktivitäten und Peergruppe    andere Zuordnung vorschlagen
Theoretische Zuordnung in der Ausgangsstudie: Jugendkultur
Studie: Entwicklung im Jugendalter
Ursprung: Eigenentwicklung
Quelle: Fend, Helmut / Prester, Hans-Georg: Dokumentation der Skalen des Projekts "Entwicklung im Jugendalter" , Konstanz: Universität, Sozialwissenschaftliche Fakultät 1986
Titel in FIS-Bildung
Theoretischer Hintergrund: Den Jugendkulturskalen liegen Fragen zu folgenden Bereichen zugrunde:
- Mitgliedschaft in Gruppen
- Übernahme von Aufgaben und Verantwortung in verschiedenen Bereichen
- relative Häufigkeit, mit der über verschiedene Themen in Gleichaltrigengruppen geredet wird
- relative Häufigkeit, mit der bestimmte Dinge getan werden, wenn der Jugendliche alleine zu Hause ist
- absolute Häufigkeit von Fernsehen, Rauchen, Trinken, Flippern, Kirchgang und Sekten

Clusteranalysen ergaben, daß sich die Fragen zu einigen wenigen Dimensionen bündeln, für die Summenscores gebildet wurden (vgl. dazu PRESTER 1986 b). Sofern die Summenscores wenigstens 3 Items umfassen, sind sie hier dokumentiert. Daneben wurden noch zwei Indices gebildet (Jugendkultur - Musik machen, Jugendkultur - Motor und Sport), die jeweils nur auf zwei Items basieren.

Insgesamt gesehen steht damit ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem sich wichtige Aspekte der Freizeitinteressen und des Freizeitverhaltens der Jugendlichen erfassen lassen. In theoretischer Hinsicht können die Jugendkulturskalen dazu dienen, Gruppen von Jugendlichen nach ihren jeweils spezifischen Verhaltensstilen zu charakterisieren. Zusammen mit einer Analyse Gesellschaftlicher Orientierungsmuster könnte damit versucht werden, "Generationseinheiten" im Sinne Karl MANNHEIMs (1928) als spezifische Verarbeitungsmuster des gleichen historisch-sozialen Erfahrungsraumes zu definieren. Eine Zusammenfassung empirischer Versuche der Bestimmung jugendlicher Subkulturen und einen eigenen Beitrag liefert LENZ (1986).

Im einzelnen beziehen sich die Skalen auf folgende Sachverhalte,
- "Bravo-Kultur" beschreibt ein Interessen- und Verhaltenssyndrom, wie es von der Jugendzeitschrift "Bravo" abgedeckt wird. Musikgruppen, Stars, Kleidung, Aussehen und Probleme mit der eigenen sexuellen Entwicklung und dem Partner spielen dabei eine wichtige Rolle.
- "Bildungsorientierung" kennzeichnet das Interesse an intellektuellen, kreativ gestaltenden und reflexiven Aktivitäten.
- "Vereinsaktivität" bezieht sich auf die Mitgliedschaft und Aktivitäten in Vereinen - in der Regel in Sportvereinen.
- "Rauchen Trinken Flippern" umfaßt diese drei (eng zusammenhängenden) Aktivitäten.
- "Haustiere" beschreibt das Interesse an Haustieren und die Beschäftigung mit ihnen.
- "Fernsehen" faßt drei Items zur Häufigkeit des Fernsehens zusammen.
- "Kirchliche Aktivität" kennzeichnet das Eingebundensein in kirchliche Gruppen und damit zusammenhängende Aktivitäten.
Zielgruppe(n): Schüler/innen der Sekundarstufe I
Erhebungszeitraum: 1979 - 1983
Anzahl der Items: 7
Anmerkung: Dies ist eine Sammelskala und enthält den theoretischen Hintergrund aller Jugendkulturskalen.
Einleitender Text: --
Zugeordnete Skalen:
Name
Jugendkultur - Bildungsorientierung
Jugendkultur - Bravo-Kultur
Jugendkultur - Fernsehen
Jugendkultur - Haustiere
Jugendkultur - Rauchen, Trinken, Flippern
Jugendkultur - Vereinsaktivität
Jugendkultur – kirchliche Aktivitäten
Skalierung:
Cronbachs Alpha: --
Mittelwert: --
Standardabweichung: --
Stichprobengröße: --
Zusätzliche Materialien:


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